Apfeldessert mit Mascapone-Vanillesoße

Hallo meine Lieben,

in einer kochen&genießen Ausgabe "In meiner Küche" habe ich ein leckeres Rezept für eine Apfel-Tarte gesehen und heute sehr erfolgreich nachgekocht. Ihr könnt euch das Ganze ähnlich wie ein Apfelstrudel vorstellen, nur ohne Teig und 10x leckerer! Damit ihr selbst in den Genuss kommt folgt jetzt das Rezept aus der Zeitschrift mit einigen Bildern meines heutigen Erfolgs.

Apfeldessert mit Mascapone-Vanillesoße

Das braucht ihr:

* 1 Vanilleschote
* 1 Zimtstange
* 150 g Zucker
* 125 ml Apfelsaft (ich hab naturtrüben genommen)
* 2 EL Zitronensaft
* 80 g Butter in Stücken
* 10 große grüne Äpfel (Granny Smith)

1. Ofen vorheizen (160 Grad). Eine Springform mit Backpapier auslegen und diese Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen. (Das braucht ihr, weil der Sirup während des Backens ziemlich ausläuft)

2.Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Mark und Schote mit Zimtstange, Zucker, Apfel- und Zitronensaft sowie Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup etwas eingekocht ist.

3. 8 Äpfel schälen und die Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Äpfel mit einer Gemüsehobel oder scharfem Messer in ca. 3 mm dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben portionsweise im Zitronensirup wenden, abtropfen lassen und in die Springform schichten. Jede Scheibe jeweils bis zur Hälfte überlappen lassen. Zweimal während des Schichtens auf die Apfelschichten drücken und vorsichtig den überschüssigen Sirup zurück in den Top laufen lassen. Springform erst mit Backpapier und dann mit Alufolie abdecken.

4. Apfelkuchen ca. 1 Stunde backen. Folie und Backpapier entfernen. Ofentemperatur herunterschachteln (120 Grad) und eine weitere Stunde backen. Hin und wieder mit dem restlichen Sirup bestreichen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Äpfel weich sind und ein Messer leicht durch die Schichten gleitet. 
Lauwarm schmeckt die Tarte meiner Meinung nach am Besten, im Rezept steht aber man soll den Kuchen abkühlen lassen, mit Sirup bestreichen und servieren.

Apfeldessert mit Mascapone-Vanillesoße
Dazu könnt ihr eine leckere Mascapone-Vanillesoße servieren:



Das braucht ihr:

* 1 Vanilleschote
* 300 g Schlagsahne
* 90 g Zuckerrübensirup (Ich habe Argavendicksaft verwendet)
* 3 frische Eigelb
* 2 EL Zucker
* 120 g Mascarpone

Vanilleschote längs halbieren und Vanillemark auskratzen. Schote und Mark mit Sahne in einen mittelgroßen Top geben und kurz aufkochen. Vom Herd nehmen und Sirup einrühren. Eigelb und Zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts schaumig rühren. Heiße Vanillesahne in dünnem Strahl unterrühren, bis sie leicht sämig ist. Die Vanilleschoten herausfischen. Mascarpone in einer Schüssel mit dem Rührgerät kurz glatt rühren, dann nach und nach unter die Soße rühren.

Apfeldessert mit Mascapone-Vanillesoße


Ich hoffe ihr habt viel Freude beim Nachkochen und eure Apfel-Tarte schmeckt genau so köstlich wie meine! 

Fitnessupdate Teil 1


Hallo meine Lieben,


ich habe euch ja versprochen euch bezüglich meiner Fitness auf dem Laufenden zu halten. Was soll ich sagen, es läuft prima! Vor gut einem Monat habe ich den ersten Post dazu für euch niedergeschrieben und meine Erfahrungen berichtet und über meine neu gefundene Motivation berichtet.
Weitergegangen ist es folgendermaßen. Nach dieser letzten Berufsschulwoche in der ich sportlich nicht so aktiv war wie ich gerne gewollt hätte, weil ich so viel mit meinen Berufsschulmädls unternommen habe und meiner Geburtstagswoche in der auch nicht so viel passiert ist gab es nochmal einen kleinen Umschwung. Am 7. März war ich mit meiner Freundin (und Arbeitskollegin) Tina für ein Probetraining im Fitnessstudio. Eigentlich wollten wir ein geführtes Probetraining mit Trainer, aufgrund Personalmangel an diesem Tag hat das aber nicht geklappt und wir haben alleine trainiert. Tina ist bereits in einem Fitnessstudio angemeldet und konnte mir deshalb die meisten Geräte erklären und wir hatten total viel Spaß. Nach 2,5 h Training und Massageliege habe ich meinen Mitgliedsvertrag unterschrieben.


Seit dem 8.März 2016 bin ich also offizielles Mitglied im CleverFit. Meine Freundin ist auch dort angemeldet allerdings in einer anderen Stadt. Das ist aber kein Problem, denn in diesem Fitnessstudio darf man bis zu 4x im Monat in einem anderen Studio trainieren. Montag fahren wir also nach der Arbeit in mein Gym und Donnerstag in ihres und weitere Einheiten müssen wir dann halt alleine machen. Anfangs fühlte ich mich dabei sehr unwohl, aber das wird mit der Zeit denn ich liebe mein Gym! Es ist so groß, hell und einladen und ich fühle mich dort total wohl und verbringe gern meine Zeit dort.

Quelle: Clever Fit


Ich fühle mich seit ich regelmäßig Sport mache extrem fit und vital und bin total motiviert, nicht nur was den Sport angeht. Teilweise sitze ich nachmittags in der Arbeit und kann mich kaum stillhalten, weil ich am liebsten sofort losstarten würde. Nach einer ziemlichen Enttäuschung letztes Wochenende hab ich schon um diesen Zustand gefürchtet, aber genau das Gegenteil ist passiert. Ich denke mir nur so: Jetzt erst recht! Ich bin noch motivierter meine Ziele zu erreichen und da ich jetzt freie Wochenenden habe, kann ich auch da trainieren gehen. Meine erste Frage bezüglich der Osterfeiertage war, ob und wann mein Gym geöffnet hat.
Was mich besonders freut ist, dass ich bereits kleine Fortschritte sehe. Ich habe meine persönliche Lauf-Best-Zeit auf 45 min gesteigert und bin auch draußen am Montag 40 min gelaufen. Ich finde draußen laufen viel anstrengender als auf dem Laufband und deshalb war ich sehr stolz auf mich. Ich sehe meine Bikinifigur schon in den Sommer tanzen, denn bis dahin wird es zwar sicherlich noch dauern aber es wird langsam realistischer.

Quelle: Google Fotos

 

Ich habe noch einen kleinen Tipp für euch. Ich habe inzwischen sehr viele Fitnessseiten und Seiten von extrem sportlichen, motivierten Frauen in Instagram abonniert und schaue mir häufig Videos zu Übungen, Motivation oder Ernährung in YouTube an und dieser tägliche Input ist sehr förderlich für meine Motivation und das Integrieren dieser Dinge in den Alltag. Probiert es mal auch, wenn ihr jeden Tag seht was man erreichen kann oder daran erinnert werdet Sport zu machen und euch bewusst zu ernähren fällt es viel leichter das durchzuziehen.
Meine persönliche Favoritin was die Motivation angeht ist Luisa Lion. Sie ist Bloggerin/YouTuberin und schafft es immer mich extrem zu motivieren. Außerdem steht sie fest hinter ihrem Motto everything happens for a reason und auch wenn traurige/enttäuschende/blöde Dinge passieren, erinnert sie sich daran. Ich habe mir dieses Motto ebenfalls zu meinem eigenen gemacht und bei jeder Sache die mich traurig, wütend oder enttäuscht macht versuche ich es mir wie ein Mantra herunterzubeten und zu hoffen, dass alles gut wird. Manchmal erkennt man den Grund zwar nicht, aber es wird schon einen Geben und die Situation bringt einen oft weiter als wie wenn man feststecken würde.

Quelle: Luisa Lion

 

Ich hoffe ihr seid jetzt total motiviert nachdem ihr das gelesen habt und macht heute gleich noch etwas Sport. Ich werde nämlich auch noch ins Fitnessstudio gehen, obwohl ich Muskelkater habe und so so müde bin. Ich halte euch auf jeden Fall auf den Laufenden und wünsche euch einen wunderbaren Tag und frohe Osterfeiertage!


Stay motivated! ♥

20. Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einige Bilder von meinem Geburtstag zeigen. Am Mittwoch, den 2. März bin ich 20 Jahre alt geworden und habe den Tag zusammen mit meiner Mama im Welnessgarten in Waging verbracht. Freitag war meine Familie zum Kaffeetrinken bei uns und meine Mama hat sich wieder mal selbst übertroffen mit leckeren Kuchen. Ich esse sie zwar nicht, aber sie sehen einfach so so gut aus!

Die eigentliche Party mit meinen Freunden fand gestern Abend bei mir zuhause statt. Ich hab für meine Lieben viele leckere Sachen zu essen gemacht und wir haben zusammen gefeiert. Es war eine super Party, auch wenn das Aufräumen heute nicht ganz so schön war. Aber mit der richtigen Musik (Spotify-Playlist von meinem Kumpel "Puff-Musik) und der Hilfe meiner Freunde geht auch das leicht von der Hand.

Im Großen und Ganzen war mein Geburtstag wirklich sehr schön und wurde gebührend gefeiert! Nun bin ich kein Teenager mehr sondern ein Twen und ich bin sehr gespannt, was das neue Lebensjahrzehnt so für mich bereit hält!

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Produkte ohne Tierversuche

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne meine neuen Lieblingsprodukte vorstellen. In letzter Zeit versuche ich vermerkt darauf zu achten, Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, ohne Zusatz- oder Farbstoffe und vor allem ohne Tierversuche zu verwenden. Es ist nicht immer einfach, diese Vorsätze einzuhalten und es wird auch weiterhin Produkte geben, die ich kaufen werde auch wenn ich weiß, dass diese Dinge nicht eingehalten werden, wie meine geliebte Nivea Creme!
Jeder sollte einen kleinen Teil dazu beitragen der Welt etwas Gutes zu tun oder zumindest nicht noch mehr schlechtes. In meinem Fall ist es das Verzichten auf Produkte bei denen Tierversuche durchgeführt wurden. Ein bisschen damit angesteckt hat mich damit meine Freundin Anna und ich finde es einen guten Ansatz, denn die armen Tierchen sollten wirklich keine Schmerzen und Gefangenschaft erleiden müssen, nur damit unsere Cremes und Gels an ihnen getestet werden!!

Bei DM hat man da inzwischen eine relativ gute Auswahl an Produkten, die Qualität und Fairness für Tiere vereinen. Ganz vorne weg natürlich die Eigenmarke Balea. Die allermeisten Produkte haben eine super Qualität und riechen super! Außerdem hab ich noch Produkte von CD und Lavera entdeckt, die mir zusagen. Von diesen beiden Marken  möchte ich euch heute zwei Produkte vorstellen:
Lieblingsprodukte

Die Pflege Lotion habe ich geschenkt bekommen und mich sehr darüber gefreut, da ich die Produkte von CD allgemein sehr gern mag (vor allem das DEO mit Wasserlilie). Die Creme riecht sehr frisch und wirklich belebend auf die Haut, zieht aber trotzdem sehr schnell ein.

Lavera war mir bisher eher unbekannt doch das Dusch-Peeling hat mich überzeugt, mehr Produkte dieser Marke zu testen. Dieses riecht sehr frisch und vor allem gesund. Es macht super weiche Haut und ist als Peeling sehr angenehm, da die Peeling Körnchen nicht zu grob und nicht zu fein sind. Optimal also und man kann seinen Körper ohne schlechtes Gewissen mit super Produkten verwöhnen!

Ich möchte euch mit dieser Produktempfehlung dazu animieren in Zukunft beim Produktkauf (auch Kosmetik) darauf zu achten Produkte ohne Tierversuche (und/oder auch tierische Inhaltsstoffe) zu kaufen. Es gibt wunderbare Alternativen und auch wenn diese eventuell 1-2 Euro teurer sind, ist es das Geld definitiv wert und die Produkte sind oft auch noch frei von unnötigen chemischen Inhaltsstoffen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Motivation, Sport und meine neue Einstellung!

Hallo ihr Lieben,

ich lebe noch. Ja es gibt ein Leben außerhalb der virtuellen Welt und dem hab ich mich in letzter Zeit hauptsächlich gewidmet (auch wenn mir Instagram kein Fremdwort geworden ist und ich täglich Whats App nutze) – ich war weder kreativ noch motiviert, mich dem Bloggen zu widmen.

Heute habe ich einen etwas anderen Beitrag für euch. Ich möchte mit euch über Sport sprechen. Ihr habt richtig gehört, ich spreche ein Thema an, das bisher bei mir eher nebensächlich war. Klar ich gehe seit der 6. Klasse jeden Mittwoch zu meinem Tanztraining, aber ansonsten hatte ich bisher keinen Anreiz in körperlicher Betätigung gesehen.
 Ein kleines Umdenken hat angefangen, als ich quasi gezwungen wurde Sport zu machen. Als ich meine Ausbildung begann (das ist jetzt knapp 1,5 Jahre her) habe ich nach wenigen Wochen extreme Rückenschmerzen bekommen, da ich das viele Sitzen und Arbeiten am Computer aus meiner Schulzeit nicht gewohnt war. Sicher Schüler sitzen auch hauptsächlich an ihren Tischen, jedoch nicht 40 Stunden die Woche und starren auf einen Bildschirm während ihre einzige Handbewegung oft ein Mausklick ist. Ja so öde ist Büroarbeiten manchmal.
 Ich habe also starke Rückenschmerzen bekommen und jeder hat mir bestätigt, dass die falsche Haltung und die kaum vorhandene körperliche Bewegung die Ursache sind. Anfangs konnte ich mich nicht wirklich dazu aufraffen das zu ändern, da ich mit dem Sport und dem dadurch verbundenen Muskelkater noch mehr Schmerzen und unerträgliche Arbeitstage überstehen musste.


 Rückentraining für einen starken Rücken kann Rückenschmerzen verhindern. Wir zeigen dir die besten Rückenübungen für zuhause.:
(Quelle: Pinterest)

Also habe ich ganz langsam begonnen. Meine Mama hat mich unermüdlich jeden Tag dazu überredet mit ihr zuhause Rückenübungen zu machen, auch wenn es nur 10 Minuten und sicher nicht jeden Tag waren. Dann habe ich mich bei einem Sportverein angemeldet, bei dem viele verschiedene Kurse angeboten werden. Schließlich habe ich dort Gefallen am Pilates gefunden, dass tatsächlich anstrengender ist, als man das vielleicht vermuten mag.
 Die Sommerzeit mit 3 Wochen Urlaub haben mir extrem gut getan und ich wusste, dass ich nach dieser freien Zeit ansetzen musste um nicht wieder Schmerzen zu bekommen. Ich ging also regelmäßig ins Pilates, natürlich zu meinem Tanztraining und spielte mit dem Gedanken an Fitnessstudio-Besuche. Alleine undenkbar für mich. Schuld, die fehlende Motivation und sicherlich auch ein bisschen Angst vor dem Neuen. Schließlich konnte ich meine Arbeitskollegin überreden mit mir unser Gym in der Stadt unseres Arbeitsplatzes zu besuchen. Da unser früherer Chef, dieses Fitnessstudio gegründet hat, dürfen die Mitarbeiter es kostenlos benutzen und das überzeugte uns natürlich noch mehr.
 Nach einer Einführung durch den Trainer und 2 maligen Besuchen war die kurze Motivationszeit jedoch wieder vorbei, da meine Freundin für mehrere Wochen in die Berufsschule musste und wegen ihrer bevorstehenden Abschlussprüfung wenig Zeit für Sport hatte. Nachdem wir wochenlang keine gemeinsamen Termine finden konnten und ich wegen Umbauarbeiten nicht ins Pilates gehen konnte, merkte ich, dass mein Rücken wieder Probleme machte. Gerettet hat mich tatsächlich der zweiwöchige Weihnachtsurlaub.

 Neujahrsvorsätze | #islieb:
(Quelle: Pinterest)

Und dann hat es irgendwie klick bei mir gemacht. Ich denke, dass ist so wie bei Menschen mit Übergewicht, die eines Tages aufwachen und beschließen ihren Kilos den Kampf anzusagen. Bei mir war es so mit dem Sport oder besser gesagt meiner Motivation! Die fehlende Motivation war nämlich das eigentliche Problem. Das und, dass ich bis dahin keine Sportart gefunden hatte (außer das Tanzen), die mir richtig gefiel und gut tat.
 Wie das bei den Meisten mit den Jahresvorsätzen so ist, sind sie nach wenigen Wochen vergessen und ich habe befürchtet, dass es mir mit meinen genau so gehen würde, aber bisher ist der Punkt noch nicht gekommen und immerhin ist schon fast März! Der Vorsatz war nämlich motivierter zu sein. Mich aufzuraffen und meinem inneren Schweinehund in den Ar*** zu treten. Nach dem Urlaub ging ich also das erste Mal alleine ins Fitnessstudio und es war keinesfalls langweilig oder komisch, ganz im Gegenteil: mein Kopf war frei und ich glücklich und zufrieden über meinen Schatten gesprungen zu sein.
 Bei meinem dritten Besuch wagte ich mich aufs Laufband. Ich muss dazu sagen, dass es mich viel Überwindung gekostet hat, da ich jahrelang bei jeglichen Versuchen joggen zu gehen Knieschmerzen und aufgrund der fehlenden Kondition Herzrasen bekommen habe. Insgesamt bin ich vor und nach dem Krafttraining an diesem Tag 25 Minuten gelaufen und ich war total begeistert. Für mich waren das grandiose, überraschende und triumphierende 25 Laufminuten und auch, wenn ich komplett fertig mit hochrotem Kopf das Studio verließ, es war ein kleines Erfolgserlebnis.


 kalorienverbrauch beim joggen im fitness auf der laufband:
(Quelle: Pinterest)

Kurz darauf nahte die Berufsschulzeit. Ich habe Blockunterricht in Traunstein und während dieser Zeit unter der Woche ein Zimmer dort, da ich sonst jeden Tag 110 km fahren müsste. Und: kein Fitnessstudio. Ich habe mich also informiert, ob es 10er-Karten in Fitnessstudios gibt und auch ein sehr gutes Angebot bekommen, aber noch bevor ich diese Möglichkeit ergreifen konnte, beschloss ich am 2. Schultag dieses Blockes draußen zu laufen. Und ich finde es klasse! Bewegung an der frischen Luft ist definitiv empfehlenswert! Und was ich besonders toll beim Laufen finde, auch mit wenig oder keiner Kondition (und seien wir ehrlich meine war und ist (noch) nicht die Beste) kann man beim Joggen schnelle Erfolge erkennen und, wenn es noch zu schwer ist, einfach kurz gehen.

Es klingt jetzt vielleicht als wär ich schon total die Läuferin, das ist nicht so. Ich bin ehrlich, mehr als 35 Minuten hab ich noch nicht geschafft und manchmal bereitet mir die richtige Atmung und manchmal meine Beine Probleme, aber ich lass mir einfach Zeit und ich merke schnell, dass ich besser werde.
 Der momentane Stand der Dinge ist, dass ich jeden Tag Lust habe Sport zu machen. Es klingt total verrückt, aber manchmal kann ich gar nicht still sitzen und will loslaufen. Wenn ich wütend bin, denke ich zuerst daran Sport zu machen (tu es dann meistens auch). So wie grad eben: Ich hab meine neue Lieblingshose kaputt gemacht und hab mich über mich selbst geärgert. Doch nach einem Workout denke ich gar nicht mehr daran.

 Joggen am Morgen: Morgens zu joggen ist eine Wohltat für Körper und Geist. Wir klären über die Besonderheiten beim schönsten aller Starts in den Tag auf.:
(Quelle: Pinterest)

Mir ist bewusst, dass zu einem gesunden sportlichen Leben auch die richtige Ernährung gehört. Es fällt mir extrem schwer, dass durchzusetzen, da mir sehr viele Sachen nicht schmecken. Ich mag sehr viele Gemüsesorten nicht und seien wir ehrlich was gibt es besseres als Pizza und Pasta? Aber ich versuche das ganze in kleinen Schritten. In den vergangenen Jahren, habe ich mir tatsächlich angewöhnt Zucchini und Auberginen zu essen (und sogar zu mögen). Momentan probiere ich mein Glück mit Tomaten und versuche zum Beispiel Gemüse in Soßen zu verstecken, die ich dann mixe. Außerdem gewöhne ich mir an mehr Obst zu essen. Eigentlich sollte das nicht schwer fallen, aber ich bin nicht so der Süß-Liebhaber ich mag es eher deftig und da wird mir das süße Obst schnell zu viel. Glücklicherweise fällt es mir dadurch auch leichter auf Süßigkeiten zu verzichten, Kuchen esse ich grundsätzlich nicht, weil es mir nicht schmeckt.

Ich habe mir rational Ziele gesetzt, die ich erreichen kann und der festen Überzeugung bin es auch zu schaffen. Es dauert eben und das ist auch gar nicht schlimm. Kleine Schritte sind besser als keine und besser als große Schritte mit bösem Erwachen, wenn mir der Sport zum Beispiel plötzlich zu viel wird.
 Ein Punkt, der denke ich extrem viel in meinem Denken bewirkt hat, ist, dass mein Umfeld sich verändert hat. Meine Freunde haben aus unterschiedlichen Gründen auch begonnen Sport in ihr Leben zu integrieren, manche mehr manche weniger und manche in Maßen, die mir persönlich zu viel wären, mich trotzdem extrem motivieren. Ich schätze es ist wichtig, dass man sich nicht nur selbst dazu motiviert sondern auch von außen motiviert wird. Sei es durch Freunde, Motivationssprüche (stehen in mit meinen Zielen in meinem Notizbuch), Youtube-Videos, Instagram-Accounts und und und. Jeden Tag daran erinnert zu werden, was man schaffen könnte und wie gut man sich dabei fühlt hilft mir sehr, Spaß daran zu haben. Und Spaß ist doch das Wichtigste!

 100 g entkernte Gurke, ¼ Apfel, Blätter von je 2 Stielen Basilikum und Minze mit 250 ml Mandelmilch, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Ahorndicksaft pürieren.: Quinoa-Müsli mit Blaubeeren:
(Quelle: Pinterest / Pinterest)

Abschließend muss ich leider sagen, dass meine Eltern doch all die Jahre Recht hatten. Jahrelang haben sie mir prophezeit, dass es bestimmt irgendwann Klick macht und, dass es super ist Sport zu machen. Diesen Sieg gönne ich ihnen aber. Ich hab schließlich auch was davon, haha!

Ich halte euch auf dem Laufenden und denkt immer daran: Stay motivated